Martin Neumann's Blog

Dare to be Great!

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Juliana Richer Daily, Great, Authentic

Groß oder großartig zu sein, was heisst das eigentlich?

Mehrfach schon kam ich auf Steve Jobs in diesem Blog zu sprechen, und es gibt wohl nur wenige Menschen, die verneinen würden, dass er GREAT war. Seine Größe hatte jedoch viele Schattenseiten unter der viele seiner Mitmenschen gelitten haben. Als “Vorbild” dient er leider daher auch vielen, die ihre Mitarbeiter peinigen, so, als wäre das ein konstituierendes Merkmal von Großartigkeit %-/.

Mein Sohn Niklas hat mir vor zwei Tagen beim Joggen von seinem Religionslehrer erzählt, den er richtig gut findet, weil er erfahren ist und die Welt bereist hat, weil er den Schülern zuhört und ihnen Raum gibt, weil er authentisch altruistisch ist und an der Schule die Kinderhilfe organisiert. Lehrer, zu denen Schüler aufschauen, können GREAT sein.

Seit mehr als zwei Jahren folge ich auf Youtube einer jungen amerikanischen Sängerin namens Juliana Richer Daily, die nun bereits viele Dutzend Songs dort veröffentlicht hat. Ich bin fasziniert von ihrer Stimme aber auch von ihrer Authentizität. Sie wird im November ihren begehrten Job bei einer New Yorker Firma aufgeben, um nach Nashville zu gehen, um dort ihren Traum als Musikerin zu manifestieren. Junge Menschen können GREAT sein.

Ich wünsche Dir heute, dass Du es wagst großartig zu sein, und sei es nur mit einer ganz kleinen Geste, solange nur Dein GANZES Herz darin steckt.

Liebe & Licht
Martin

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  1. Pingback: Dare to be Great! « morgenraum

  2. In Mexiko ist es ganz normal, dass sich viele Personen ein paar Münzen dazuverdienen wollen oder müssen. Beispielsweise gibt es viele Personen, die in der U-Bahn Süßigkeiten oder Kugelschreiber verkaufen oder betteln. Es gehört einfach dazu, und überrascht niemanden mehr.

    Vor einiger Zeit habe ich in der U-Bahn vier junge Männer (wahrscheinlich Studenten) getroffen, die sich mit afrikanischen Trommelrhythmen ein paar Pesos verdienten. Sie spielten mit so viel Leidenschaft, dass man unmöglich stillsitzen konnte; die Rhythmen waren einfach so mitreißend. Seitdem begegnen sie mir immer mal wieder. Jedesmal wenn ich die vier mit ihren großen Instrumenten im Waggon sehen, muss ich lächeln. Ich liebe ihre Musik, und ich bin nicht die einzige! Sie reißen die Passagiere irgendwie aus der Eintönigkeit ihres nachmittäglichen Heimwegs. Sie beginnen zu spielen, und plötzlich sieht man viele strahlende Gesichter.

    Ich gebe den Jungs natürlich immer ein paar Pesos, und inzwischen erkennen sie mich immer sofort. (Es gibt nicht so viele Ausländer, die regelmäßig die U-Bahn nehmen.) Und irgendwie ist es immer wieder ein Highlight, wenn ich in den U-Bahn-Waggon steige und mich ein „Hola amiga!“ von den Trommlern empfängt, denn dann weiß ich, dass ich lächelnd zu Hause ankommen werde.

    Was ich damit sagen wollte: Ja, man kann machen, was man will – man muss es nur mit Herz und Leidenschaft machen!! Und wenn man auf irgendeine Art und Weise ein Lächeln auf ein Gesicht zaubern kann, hat der Tag sich gelohnt.

    Danke Martin, dieser Post hat mich lächeln lassen!

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