Martin Neumann's Blog

Das Leben ist wie eine Reise im Zug …

| Keine Kommentare

Vor  kurzem habe ich den nachfolgenden Text gefunden. Die Autorin heißt Tara und ich finde sie bringt es sehr schön auf den Punkt, das Leben darzustellen. Für mich war es eine Inspiration es in diesem Blog zu veröffentlichen und noch einmal die vergangenen neun Monate meines Lebens nach der Diagnose genauer zu betrachten, inne zu halten und dankbar zu sein.


Das Leben ist wie eine Reise im Zug: 

Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle,
bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen
und tiefe Traurigkeit bei anderen.

Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen,
treffen wir Menschen von denen wir glauben, dass sie uns
während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.
Leider ist die Wahrheit eine andere.

Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe
und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Aber wir werden sie wieder sehen im großen Zentralbahnhof.

Allerdings steigen andere Personen, die für uns wichtig werden,
in den Zug ein. Es sind wunderbare Menschen, die wir lieben.

Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen
Spaziergang. Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.

Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da sind, denen zu helfen,
die es brauchen. Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt.

Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben,
sich in einen anderen Wagon setzen.

Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, sie zu suchen.
Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer
Seite schon besetzt ist.

Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien
und Hoffnungen. Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen.

Und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.

Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten
schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.

Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig
aussteigen werden und genauso wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden,
nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.

Dieses Jahr sind viele ausgestiegen, die ich lieb gewonnen hatte. Was mich glücklich
machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und
wertvoller zu machen.

Ihr meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und dass
sich am Ende die Mühe gelohnt hat.

Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.

Für den heutigen Sonntag wünsche ich Dir Muße Dein Leben zu geniessen und es in allen Facetten anzunehmen. Seien wir ganz präsent im jetzigen Augenblick unserer großen Reise. Alles ist richtig, alles ist gut.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: