Martin Neumann's Blog

Das Paradox unseres Jahrhunderts …

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Vorgestern habe ich einen Vortrag von Tulku Lobsang besucht. Es ging darum, wie du Energie und Vitalität in Deinem Alltag erleben und halten kannst. Tulku Lobsang ist ein hoher buddhistischer Meister und ein angesehener Doktor der tibetischen Medizin und Astrologie. Die Quintessenz seines Vortrags war, dass wir Energie und Vitalität vergeuden und Leiden in unser Leben holen, wenn wir andere Menschen ändern wollen. Energie wird wieder für uns lebendig, wenn wir uns selbst ändern und entspannen. Sein praktischer Vorschlag zur Umsetzung war drei Wochen lang an jedem Morgen 12 Minuten Körperübungen durchzuführen, danach 10 Minuten Meditation und diese 22 Minuten des bewussten mir dir seins mit dem Satz zu schließen:

“Heute werde ich mein Bestes geben für mich und die anderen.
Alles was dann auch passiert, ich werde es annehmen.”  

Selbständerung bringt dich in eine große dynamische Kraft. Wenn Du bei Dir anfängst, dann verändert sich alles andere auch.

Es gibt eine Rede des Dalai Lama mit dem Titel “The paradox of our age”, in der er den Zustand der Energielosigkeit in unserer heutigen Gesellschaft gut beschreibt:

We have bigger houses, but smaller families;
More conveniences, but less time;
We have more degrees, but less sense;
More knowledge, but less judgment;
More experts, but more problems;
More medicines, but less healthiness;
We’ve been all the way to the moon and back,
but have trouble crossing the street to meet the new neighbour.
We build more computers to hold more information to produce more copies than ever,
but have less communication.
We have become long on quantity, but short on quality.
These are times of fast foods, but slow digestion;
Tall men, but short character;
Steep profits, but shallow relationships.
It’s a time when there is much in the window, but nothing in the room.

Lasst uns heute im Kleinen, nämlich bei uns selbst, beginnen, eine kleine Veränderung in Gang zu setzen und das was dann passiert mit Dankbarkeit und Freude anzunehmen.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

5 Kommentare

  1. sehr schöner Beitrag, vielen Dank Ines !
    am besten gefällt mir “viel im Fenster aber wenig im Raum”
    das trifft den Nagel auf den Kopf

    wünsche Dir einen schönen Sonntag :-)
    Martin

  2. Hallo Martin,

    danke und Dir/Euch auch einen schönen Sonntag. Das ganze Marathon Tam-Tam habe ich hier Gott sei Dank nicht mitbekommen. Echt erholsam.

    Herzliche Grüße
    Ines :-)

  3. Ein toller Denkanstoß bzw. eine schöne Bestätigung für einige Punkte, die man vielleicht jetzt schon lebt.
    Ich werde morgen die Woche mal mit diesen Denkansätzen beginnen.
    Einen schönen Rest-Sonntag,
    liebe Grüße,
    Melanie

  4. Pingback: Abnehmen mit Qi-Gong | Portionsdiät

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