Martin Neumann's Blog

Tat twam asi …

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Über Ostern war ich an der Nordsee und habe das raue Klima sowie das sonnige Wetter sehr genossen. Hier habe ich einen Punkt und Anker, an dem ich mich erden und ganz bewusst bei mir sein kann. Ich lausche dann sehr aufmerksam in mich hinein und höre wie die Stimme aus meinem Herz spricht. Das sind sehr intensive, tiefe und berührende Momente.

Emotionen lassen sich sehr gut über die Stimme ausdrücken und ich habe an diesem Wochenende sehr viel getönt, gesungen und einfach nur den Klang gefühlt. Es hat mich an die Quelle meiner eigenen Kraft zurückgebracht. Die Seele begann neu zu blühen.

In dieser Zeit habe ich das folgende Gedichte geschrieben, das sehr gut ausdrückt was ich gefühlt und empfunden habe:

Das alles bin ich – Tat twam asi …

Annehmen, Annehmen, Annehmen.

Diesen Moment.
Diesen Tag.
Dieses Sein.

Loslassen, Loslassen, Loslassen.

Den Moment.
Den Tag.
Das Sein.

Vergeben, Vergeben, Vergeben.

Mir.
Dir.
Uns allen.

Wiederfinden, Wiederfinden, Wiederfinden.

Mich.
Dich.
Die Liebe.

Neugeboren, Neugeboren, Neugeboren.

Der Moment.
Der Tag.
Das Sein.

Das alles bin ich – Das alles bist Du.

Tat twam asi…  

(IRLas, Ostern 2014)

In diesem Moment gelten meinen Gedanken, der Gruppe, mit der ich so intensiv gearbeitet habe. Ihr seid wunderbare Menschen, jeder auf seine Art und Weise. Sabine, die zugehört, getröstet, in den Arm genommen und Halt gegeben hat. Du bist meine Schwester im Geist und ich fühle mich Dir tief verbunden. Und natürlich Romana (www.voicewisdom.net), die mit ihrer Stimme berührt, inspiriert, gefordert, aufgefangen und Heilung in den Fluss gebracht hat. Deine Stimme begleitet mich und hilft mir jeden Tag ein Stück weit, mich selber neu zu entdecken. Es ist die spannendste Reise, die ich erleben darf.

An diesem Sonntag wünsche ich dir, dass du der Stimme deines Herzens lauschst, ihr durch das Tönen oder Singen eine Stimme nach außen verleihst, die dich liebevoll annimmt. Das bist du. Tat twam asi …

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

2 Kommentare

  1. Hallo Ines :)

    Da bin ich etwas neidisch, ich liebe die See. Ich kann mich dort an den Strand setzen und nach 3 Stunden wieder aufstehen und es fühlte sich an als hätte ich gerade mal 10 Minuten gesessen. Ohne großes Denken, dem Kopf einfach die Freiheit geben zu machen was er will. Einatmen und Ausatmen und sich von der Brise erfrischen lassen.

    Dir einen schönen Wochenstart!

    Robin

  2. Hallo Robin,

    kann das gut nachempfinden. Ich vergesse auch immer alles um mich herum, wenn ich auf das Meer blicke, ihm lausche, es riechen, schmecken und fühlen kann. Das ist meine Meditation.

    Hoffe, ihr habt auch nur eine kurze Woche. Bei mir geht es ja schon bald weiter. Das Fernweh in meinem Herzen ruft doch sehr stark.

    Liebe Grüße (auch an Melly)
    Ines :-)

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