Martin Neumann's Blog

Lebe heute, …

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… denn nur in diesem Moment kannst du ganz Selbst sein.

Als ich heute morgen aufgestanden bin, kreisten meine Gedanken schon um die bevorstehende Yogastunde und um meine vergangene, kurze Auszeit im Rheingau. Die vergangene Zeit war eine bewusste Zeit der Entschleunigung, denn zuhause hatte mich wieder der Alltag überrollt. Ich war nicht mit und bei mir. Wie hat Martin geschrieben: “Ich bin der Weichensteller.”. Also kann ich auch bewusst die Weiche anders stellen, und das habe ich aktiv getan.

Am Freitag bin ich für mehr als 6 Stunden im Wald gewandert. Es war eine Zeit des Verbindung mit der Erde, ihren Geschöpfen und meinem Atem, beziehungsweise Körper.  Ich habe mich getragen und angenommen gefühlt. Das Herz wird weit und Dankbarkeit hält Einzug. Das Foto ist in einem spontanen Moment, bei meiner Wegpause, vor einer Skulptur der Künstlerin Laura Ford im Klostergarten von Kloster Eberbach entstanden. Es war eine verrückte Idee und die Damen, die fotografiert haben, fanden den Einfall auch recht originell. Es hat sich gut angefühlt die Kreativität fließen zu lassen.

 

Heute möchte ich mit einem Gedicht von Rabindranath Tagore diesen Blogbeitrag beenden:

Schaue auf das heute. Es ist das Leben.
In seinem Ablauf liegt alle Wahrheit und Wirklichkeit deines Seins: 
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat und
die Herrlichkeit des Schönen.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und
das Morgen nur eine Vision.
Aber das Heute recht gelebt
machte jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und
jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Deshalb achte gut auf diesen Tag. 

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

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  1. Rabindranath Tagore

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