Martin Neumann's Blog

Heimlich zur Nacht …

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Wunderbare vier Tage sind jetzt vorüber gegangen, und ich muss erstmal meine ganzen Eindrücke und Gefühle sortieren. Ein neuer Mensch ist in mein Leben getreten und ich merke, wie mein Herz weit wird. Wir haben viel gelacht, tiefe Gespräche geführt und uns einfach getragen. Jeder den anderen auf seine eigene Art und Weise. Die Tage schwingen heute Abend immer noch nach und der Abschied war nicht traurig, sondern erfüllt von gegenseitiger Dankbarkeit. Ich fühle mich glücklich, erfüllt und strahle.

Dieses Gedicht möchte ich Dir widmen:

Heimlich zur Nacht

Ich habe dich gewählt unter allen Sternen.
Und ich bin wach – 
eine lauschende Blume im summenden Laub.
Unsere Lippen wollen Honig bereiten,
unsere schimmernden Nächte sind aufgeblüht.
An dem seligen Glanz deines Leibes
zündet mein Herz seine Himmel an.
Alle meine Träume hängen an deinem Golde,
Ich habe dich gewählt unter allen Sternen.

(Else Lasker-Schüler)

Danke Ulli, für Deine Zeit, das Zuhören, das Halten, das gemeinsame Lachen und Schweigen und vieles mehr. Für all die tiefen Momente, die Du mir geschenkt hast. Du bist für mich wertvoll und ich wünsche mir, dass wir uns weiter kennenlernen.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

2 Kommentare

  1. Welch unvergleichliche und zärtliche Worte der Widmung…

    Mein Herz gibt kaum Ruhe und möchte zu dir – liebe Sunshine – sprechen, in überfließender Dankbarkeit erwidern, was es von dir erfahren und mit dir teilen durfte.

    Die folgenden Zeilen haben mich schon vor Jahrzehnten erreicht und berühren mich heute immer noch und wieder(!), und ich möchte das Geschenk des Autors mit dir teilen:

    Die liebe

    Die liebe
    ist eine wilde rose in uns
    Sie schlägt ihre wurzeln
    in den augen,
    wenn sie dem blick des geliebten begegnen
    Sie schlägt ihre wurzeln
    in den wangen,
    wenn sie den hauch des geliebten spüren
    Sie schlägt ihre wurzeln,
    wenn ihn die hand des geliebten berührt
    Sie schlägt ihre wurzeln
    wächst wuchert
    und eines abends
    oder eines morgens
    fühlen wir nur:
    sie verlangt
    raum in uns

    Die liebe
    ist eine wilde rose in uns,
    unerforschbar vom verstand
    und ihm nicht untertan
    Aber der verstand
    ist ein messer in uns

    Der verstand
    ist ein messer in uns,
    zu schneiden der rose
    durch hundert zweige
    einen himmel

    (Rainer Kunze)

    Danke, dass das “kleine Glück” an meine Türe angeklopft hat. Ich nähre es im Herzen und in meinen Armen, dass es gedeihe.
    Om shakti namah
    Ulli

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