Martin Neumann's Blog

Wer hat an der Uhr gedreht? …

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Ist es wirklich schon so spät? Stimmt es, dass es sein muss: …

So lautete immer die Abschlussmelodie der Zeichentrickserie mit dem Rosaroten Panther. Als ich Donnerstag Abend der letzten Woche nach Berlin geflogen bin um Ulli zu besuchen, habe ich in der ganzen Hektik vergessen meinen Blogbeitrag für den gestrigen ersten Advent vorzubereiten. Das Schreiben ist mir eine liebe Gewohnheit geworden und ich möchte diese Sonntagsdisziplin nicht vernachlässigen.  An dieser Stelle eine Entschuldigung an alle Leserinnen und Leser des morgenraums. Ich hatte einen Grund. Heute hole ich meinen Beitrag nach, quasi so eine Art verpätetes erstes Adventlichtlein. Stellt euch einfach vor es wäre Sonntag.

Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Wer die Blogbeiträge aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass ein neuer Mensch in mein Leben getreten ist, nämlich Ulli. Zur Zeit lernen wir uns langsam kennen. Wir haben gemeinsam vier sehr bereichernde Tage verbracht und zwar außerhalb der Großstadt, fernab von jeder Hektik in Stille, Ruhe und der Natur. Es war wunderbar. Jeder hat dem anderen seinen Freiraum gelassen. Am schönsten fand ich, dass ich auch meine schwachen Seiten zeigen konnte bei unserer gemeinsamen Wanderung bei der wir nachher von der Dunkelheit eingeholt wurden. Einen auf uns zukommenden Spaziergänger mit Hund, habe ich in der Ferne als Wildschwein identifiziert und ich wollte den Turbo rückwarts einlegen. Mein Geist hat mir einen ganz schönen Schabernack gespielt (das war so wie in der Geschichte mit dem Mann und der Schlange). Ulli ist wunderbar ruhig geblieben und das hat sich auch auf mich ausgewirkt. Nachher haben wir beide über die Situation herzlich gelacht.

Es stimmt mich positiv einen Menschen getroffen zu haben, bei dem ich mich nicht verstellen muss und der mir sehr viel Wertschätzung entgegenbringt. Ich hoffe, dass ich ein wenig davon auch an Dich, Ulli, weitergeben kann. Alles ist leicht, fließt ohne großes Aufheben von Herzen. Es ist ein gemeinsames achtsam sein im Moment mit dem Wissen, dass nur im Hier & Jetzt das Leben geschieht und dieser Moment der wichtigste ist.

Jetzt bin ich wieder zurück zuhause und auch hier ist es schön, wieder anzukommen. Der Alltag hält wieder Einzug. Das Leben verändert sich wieder, auch wenn es wie Routine erscheint. Für das Vergangene bin ich dankbar und freue mich auf die bevorstehende Zeit bis zum nächsten Wiedersehen.

Und um bei der alten Melodie zu bleiben:

…ist für heute wirklich Schluß? Heute ist nicht alle Tage. Ich komm wieder keine Frage!

Am heutigen Abend, wünsche ich dir das du siehst das sich das Leben trotz Routine immer ändert. Hier und jetzt in diesem Moment. Jeder Tag ist ein Geschenk. Einfach nur sein.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

 

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