Martin Neumann's Blog

Der Quelle lauschen …

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Wenn der Winter Einzug hält und eine feine Schneedecke die Erde bedeckt, dann wird es still. Ich mag diese Momente sehr, in denen diese Ruhe ensteht. Es ist als ob aller Lärm ausgeblendet wird. In der Stadt hast Du ja immer ein Grundrauschen und auch das verstummt. Selbst das Geräusch der Binnenschiffe auf dem Wasser ist gedämpft. Es sind die Momente der Einkehr und Reflexion und vielleicht ist es gerade die Winterzeit, die den Samen für Neues legt. Geborgen in der Erde schlummert er bis zum Erwachen. Und genauso ist es auf unserem spirituellen Weg. Dieser Same ist in jedem von uns und wartet darauf gehört, gelebt und genährt zu werden. Es ist die ureigenste Quelle der wir in diesen Momenten beginnen zu lauschen, wenn wir innehalten und die Stille auf uns wirken lassen.

Den folgenden Text von Phil Bosmans möchte ich dazu mit euch teilen:

Wenn du müde geworden bist
vom Laufen nach den Sternen,
um den Menschen in der Nacht
ein wenig Licht zu bringen,
dann setze dich in die Stille nieder
und lausche auf die Quelle.

Wenn du tief genug vordringst
zum Kern der Dinge,
bekommst du Augen,
um unsichtbare Dinge zu sehen,
und Ohren,
um unsichtbare Dinge zu hören.

An diesem ersten Tag des neuen Monats wünsche ich dir die Zeit, Augen und Ohren um die eigene Quelle zu entdecken und zu spüren. Lausche und staune.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

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