Martin Neumann's Blog

Die Natur erwacht …

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und wir Menschen auch. Heute konnte ich schon die ersten zarten Knospen an den Bäumen im Garten beobachten und auch die Schneeglöckchen blühen schon an geschützten Stellen. Eine Freundin erzählte, dass in ihrem Garten die Krokusse schon durch die Grasnabe ihre Köpfe herausstrecken und auch die Sonne sendet wärmende Strahlen auf unseren Planeten. Die Luft riecht nach Frühling, obwohl das Thermometer immer noch in der Nacht unter 0°C sinkt. Trotzdem kannst Du spüren, wie der Neubeginn in der Luft liegt. Es ist wie ein stilles Signal auf das die Natur wartet. Vorfreude.

Martin hatte ja am Freitag von einem Autor geschrieben, der da sagt, dass es keine Erleuchtung und kein Erwachen gibt, da alles bereits da ist. Ein Auflösen im Moment. Mir scheint es eher wie ein immer währender Traum, in dem wir jeden Tag leben und in den wir jede Nacht zurückkehren. Nur ist es uns nicht bewusst beziehungsweise wird uns nur bewusst wenn außergewöhnliche Dinge passieren. Und so scheint es mir auch mit der Natur, die in ihrem Traum lebt diesen aber realisiert. Bewusstes Werden und Vergehen. Die Natur folgt ihrem ureigensten Rhythmus. Und vielleicht tun wir Menschen das auch, wenn ich daran denke, wie wir das Licht brauchen um zu leben, um unseren Organismus gesund zu halten. Verbunden sein. Alles ist eins und Alle in Einem.

Warum nach Erleuchtung oder Erkenntnis suchen, wenn diese doch bereits da ist? Vielleicht ist das der Schlüssel.

Die Lotosblüten
Sind unbefleckt vom Weltschmutz
In ihrem Herzen:
Warum jedoch der Tau wohl
Uns Edelsteine vortäuscht?

(Priester Henjô)

 

 

An diesem Sonntag wünsche ich dir einen sonnigen Frühlingstag, Muße mit offenen Augen durch die Natur zu gehen und das Werden zu beobachten. Lebe bewusst im Moment..

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

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