Martin Neumann's Blog

Reisefieber …

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Der Frühling kommt mit großen Schritten und ich merke, wie sich in mir ein Gefühl des Aufbruchs ausbreitet. Nachdem die dunklen Tag des Winters hinter uns liegen, genieße ich einfach die Sonne, die wärmer werdenden Temperaturen und das Aufatmen. Es ist als ob erneut eine große Reise beginnt. Und da ist auch wieder dieses stille Freuen auf eine neue Zeit, die wieder anders sein wird und auch anders sein darf jeden Moment.

Man könnte im wahrsten Sinne des Wortes sagen, dass mich das Reisefieber gepackt hat.

Aber bevor es wieder auf die Reise geht, geht es erstmal darum sein eigenes inneres Haus aufzuräumen und für die Zeit der Reise vorzubereiten. Für mich bedeutet das jetzt, dass ich mit dem Fasten  begonnen habe um meinem Körper von innen zu reinigen und ihm Entlastung zu gönnen. Das sind interessante Erfahrungen, kommt man doch mit vielen Dingen in Kontakt, die auf der Agenda stehen bearbeitet zu werden. Oder demnächst steht mal wieder das Aufräumen des Kleiderschranks an, um auch dort Platz zu schaffen, sich von Altem zu trennen.

Und so bin ich quasi “auf der Reise”, innerlich und äußerlich.

Im Yoga sprechen wir in den Niyamas von Saucha = Reinheit. Und das bezieht sich nicht nur auf die äußerliche Reinheit sondern auch auf die innere. Das heißt ich achte ganz bewusst auf meinen Geist, auf meine Handlungen oder auch darauf wie ich kommuniziere. Das ist oftmals ganz schön anstrengend und erfordert sehr viel Bewusstheit und Präsenz im Moment, verändert aber eine Menge. Wenn ich zum Beispiel positive Gedanken pflege, dann kann sich auch mein Blick auf die Dinge und die Ereignisse, die um mich herum passieren, positiv verändern. Ich begegne meinen Mitmenschen auf neue Art und Weise und rege auch beim Gegenüber einen anderen Denkprozess an. Positiv verstärken und innere Kraft spüren.

Und somit wären wir auch bei der kleinen Übung für diesen Sonntag. Schau mal bewusst auf deine Gedanken und über was und wie du redest. Probier einmal aktiv einen negativen Gedanken durch einen positiven Gedanken zu ersetzen und dann achte mal auf das was dann passiert. Na schon geschmunzelt? ;-) Es ist nicht leicht, aber die Übung ist es wert.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines :-)

 

2 Kommentare

  1. Hallo Ines, ein wundervoller Beitrag. Danke:-)
    Die Übung kann man gut mit dem Atem kombinieren- ich atme ein und weiß, dass ich einen negativen Gedanken habe. Ich atme aus, lächle und verwandel ihn in einen positiven.
    einen schönen Sonntagabend, liebe Grüsse
    Martin

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