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Mozart wäre einsam gewesen

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Immer wieder bin ich fasziniert von der Revolution, die sich hinter den Kulissen in allen kreativen Bereichen vollzieht. Ob es nun Musik, Film, Literatur, Fotografie, Design oder auch Software-Entwicklung (ja, auch diese kann äusserst kreativ sein!) ist: die Möglichkeiten, sich ausserhalb der ausgetretenen Pfade, am Markt zu beteiligen, sind komplett neu und werden unsere Welt nachhaltig verändern. Meines Erachtens zum Besseren. Für die meisten beteiligten Menschen (oder alle?) werden diese Veränderungsprozesse, nicht ohne „Schmerzen“ ablaufen.

Ich bin nicht objektiv in der Wertung. Gestern habe ich in einem Gespräch mit einer Freundin gemerkt, wie sehr ich möchte, dass diese Revolution sich durchsetzt. Ich gönne es den besten der Besten, dass sie ein großes Publikum finden. Aber nicht nur sie sind zur Kreativität und Hingabe fähig. Jeder sollte die Chance haben, sich kreativ auszudrücken und sein Publikum zu suchen. Und zwar in seriöser Form und nicht, indem er sich im Fernsehen zum Affen macht.

Brauchen wir noch mehr Auswahl? Mehr Musiker, mehr Autoren, mehr Fotografen, mehr Designer, noch mal 1 Millionen Smartphone-Apps? Nein, auf keinen Fall! Die Frage geht komplett am Punkt vorbei: Es geht nicht um den Konsumenten, sondern und um die Popularisierung der Kreativität. Viele werden die Nase rümpfen und zu Unrecht behaupten, dass es für Mittelmässigkeit keinen Platz auf dieser Welt gibt. Welch Unsinn! Mozart wäre ziemlich einsam gewesen…

Ich wünsche Dir heute, dass Du deiner Kreativität einmal freien Lauf lässt. Keine Angst, Du musst es niemanden zeigen, wenn DU nicht willst.

Liebe & Licht
Martin

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