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Gestern war ich mit meinem Sohn auf der Ambiente in Frankfurt. Das Thema dieser Messe ist Dining, Giving, Living, also Nützliches und Schönes im Haushalt. Ich fragte auf der Rückfahrt meinen Sohn: „Schockiert Dich nicht auch diese schiere Menge an Kram? Wer braucht das alles? Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass wir total übergeschnappt sind?“. Er antwortete: „Es gibt doch auch so viele Menschen und jeder von ihnen hat einen anderen Geschmack.“. Er hat Recht. Hunderttausende Dinge auf der Messe gefielen mir nicht. War reiner Plunder. Geschmacklos. Unnütz. Aber einige Dinge fand ich richtig toll. Wir Menschen sind verschieden in Gefühl und Intelligenz. So sollten auch die Dinge sein, mit denen wir uns umgeben.

Eigentlich ist auch nicht die Vielfalt das Problem, sondern die Menge an Kram. Und die Tatsache, dass der Strom des Krams (tolles Video!) hauptsächlich in eine Richtung fließt. Von den Bodenschätzen zu den Müllhalden. Meines Erachtens ist die Art, wie wir Dinge produzieren, die Ursache dafür. Wir wollen Vielfalt. Die Gesetze der (Massen-)Produktion verlangen große Stückzahlen. Das führt dazu, dass wir viel von vielen Dingen haben, statt nur wenig von vielen oder viel von wenigen. Das wiederum führt zur Überproduktion damit und zu Marketing und Werbung, die dazu da sind, diese Überproduktion in uns hinein zu stopfen, obwohl wir schon pappsatt sind.

Ich stelle mir eine Welt vor, in der Kram zwar individuell aber nur in winzigen Mengen, vielleicht nur einmal produziert wird. Eine Welt, in der Dinge, Energie und Nahrung nur in dem Maße produziert werden, wie sie gebraucht werden. Eine Welt für die es sich lohnt, sich einzusetzen.

Ich wünsche Dir heute, dass Du weisst, dass Du diese Welt verändern kannst. Wer, wenn nicht Du?

Liebe & Licht
Martin

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