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Spiegelneuronen

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Mein Sohn Jonathan beginnt nun zu lächeln, wenn ich ihn anlächle. Da geht mir natürlich das Herz auf.

Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich das nicht auch aus naturwissenschaftlicher Sicht unglaublich interessant finden würde. Wir Menschen und die Menschenaffen besitzen Spiegelneuronen, die es uns erlauben, die Gedanken und Gefühle unseres Gegenübers nachzuvollziehen. Diese Neuronen machen so etwas wie ein live replay im eigenen Kopf. Dabei gibt es zumindest aus neurologischer Sicht keinen Unterschied, ob man das Gespiegelte selbst tut oder es nur spiegelt. Sie schenken uns die Fähigkeit zur Empathie.

Ich glaube, diese Neuronen meines Kleinen spiegeln mein Lächeln. Das gibt ihm ein gutes Gefühl. Das klingt zunächst merkwürdig, denn normalerweise sagen wir, wir lächeln, weil wir ein gutes Gefühl haben. Zumindest glauben wir das als Erwachsene. Tatsache ist aber, dass die Leistungsfähigkeit unseres Körpers nachweislich dadurch beeinflusst wird, ob wir auf eine lächelndes oder ein trauriges Gesicht schauen. Habe ich selbst mal (in einem Manager-Seminar!) erlebt. Da reicht sogar ein abstraktes Lächeln eines Smileys.

Man kann daher gar nicht sagen, ob das Lächeln die Ursache oder die Wirkung des Sich-Gut-Fühlens ist. Es ist beides.

Ich wünsche Dir heute, dass Du heute viele Lächeln verschenkst und geschenkt bekommst, und damit den Level an guten Gefühlen auf diesem Planeten auf ein sonntägliches Niveau hebst 😉

Liebe & Licht
Martin

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