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Wenn es schlimm ist, ist es schlimm

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Persönlichkeitsentwicklung, Leid, Stress, Allergien, Krise

‚Wenn es schlimm ist, tun wir ein Pflaster drauf‘ hat meine Mama früher immer gesagt. Da war die Welt noch einfach. Ein Pflaster war das Symbol dafür, das man wirklich etwas Schlimmes hatte.

Das, was wir am wenigsten gebrauchen können in der Krise sind Kopf-Hoch-Durchhalte-Parolen. Man weiß ja innerlich, dass man selbst das Problem ist, dass die eigene, negative Einstellung das Problem ist. Diese negative Einstellung ist wie eine Autoimmunkrankheit, bei der sich das eigene Krankheitsabwehrsystem gegen den eigenen Körper wendet. Allergien fallen auch in diese Kategorie. Es hilft nicht, den eigenen weißen Blutkörperchen zu sagen, sie sollten mal etwas weniger aggressiv sein. Genauso wenig hilft es den eigenen Hirnzellen zu sagen, sie sollten mal etwas positiver denken.

Es geht nicht darum, euphemistisch (ein schön klingendes Schimpf-Wort, wie passend ;-)) zu sein, also das Problem schön zu reden, sondern die negativen Gedanken, die Schmerzen, die Probleme anzunehmen. Dann und nur dann, wenn wir sie GLEICHMÜTIG annehmen, fangen wir an, sie zwar in voller Wucht wahrzunehmen, ihnen aber eine andere Bedeutung zu geben.

Das ist der Punkt, an dem Heilung beginnt. Der Punkt, ab dem die Hoffnung wieder wächst. Der Punkt, ab dem wir bereit sind, wieder selbst die Verantwortung zu übernehmen.

Ich wünsche Dir heute, dass, wenn Du fällst und Dir die Knie aufschlägst, jemand in der Nähe ist, der Dir ein Pflaster reicht.

Liebe & Licht
Martin

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