Morgenraum

deine tägliche Dosis Inspiration

Lass‘ Luft an deine Wunden

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Wenn man sich verletzt und eine offene Wunde hat, dann tut man ein Pflaster drauf. Schon als kleiner Junge fiel mir auf, dass die Wunden aber viel besser ohne Pflaster heilen. Offensichtlich unterstützte die Luft die Wundheilung. Allerdings bestand dann die Gefahr, das man die Wunde ständig neu aufriss, was die Wundheilung natürlich behinderte. Am optimalsten ist es also, wenn man die Wunde nicht einschließt, aber trotzdem behutsam mit ihr umgeht.

Daran musste ich gestern Abend denken, als ich bei Nick Vujicic las „Manche Verletzungen heilen schneller, wenn man sich bewegt. … Halte dein Leben nicht an, um über die vergangenen Verwundungen nachzugrübeln, sondern suche nach Wegen, wie Du voran schreiten kannst.“ Nick hat das unglaubliche Glück, dass er von Natur aus glaubwürdig ist. Daher kann er Menschen gute Ratschläge geben, ohne dass sie sagen „Du hast ja gut reden. Du weisst ja nicht was mir alles Böses passiert ist. Geh‘ erst einmal 10 Meilen in meinen Mokassins.“. Nick kann nicht gehen. Er hat keine Arme und keine Beine.

Nick ist so unglaublich positiv, dass man ihn für verrückt halten muss. Wie um alles in der Welt, kann man ohne Arme und Beine so positiv sein? Just kidding. Wie um alles in der Welt kann man wohlbehütet, wolhabend und gesund sein und trotzdem sein Leben nicht voller Freude jeden Morgen begrüßen? Das ist verrückt! Das nächste Mal, wenn dich der Dämon des Selbstmitleids befällt, lies sein Buch „Mein Leben ohne Limits“ (steht Limits jetzt schon im Duden?). (Nick auf Youtube)

Ich wünsche Dir heute, dass Dir jemand sagt, was für ein wundervoller Mensch Du bist. Dass es Gottes Plan war, dich so zu schaffen, wie Du bist: Perfekt.

Liebe & Licht
Martin

3 Kommentare

  1. Alt werden gleich Leiden?

    Schon vor vielen Jahren betreute ich alte und älteste Menschen in Altersheimen und war immer wieder bestürzt über das häufige Leid. Fragen Sie diese Menschen durch was ihre Lebensqualität
    im Alter am meisten eingeschränkt wird, so nen- nen Sie an erster Stelle die Schmerzen und ihre dadurch eingeschränkte Beweglichkeit. Beides ist auch der Hauptgrund dafür, irgendwann sein ge- liebtes Haus, seine geliebte Wohnung verlassen zu müssen und ins Altersheim zu gehen, weil es nicht mehr möglich ist, sich selbst zu versorgen. Fragen Sie junge Menschen wie alt sie werden möchten, dann hören Sie häufig „nicht älter als 70 oder 75 Jahre“ mit der Begründung, dann beginne un- ausweichlich das Leiden und die Entwicklung zum Pflegefall.

    Gleich vorab: Es handelt sich um einen schlimmen Irrtum anzunehmen, diese Aussicht wäre normal und nicht zu verhindern. Heutzutage leider viel
    zu selten aber immer mal wieder erfahre ich, dass älteste Menschen eines natürlichen Todes sterben und nicht weil sie einer oder mehrerer Krankhei- ten qualvoll erliegen, meist nachdem sie schon lange als Pflegefall ihr Leben im Bett verbringen mussten. Eines natürlichen Todes zu sterben heißt, irgendwann einfach nicht mehr aufzuwachen oder im höchsten Alter mitten aus dem Leben gerissen zu werden – beim Wandern, beim Ausüben des Hobbies oder beim Feiern im Kreis der Familie, sich noch selbst versorgend bei guter Beweglich- keit und ohne an Schmerzen gelitten zu haben.

    Warum ist das heute so selten, dass die meisten Menschen von dieser beruhigenden Möglichkeit so gut wie nichts mehr wissen oder sie für seltene

    Glücksfälle halten. Weil man geneigt ist, das für natürlich und unausweichlich zu halten, was alle in ihrer Familie, der Verwandtschaft oder der Bekann- ten als „Normalität“ erleben. Doch warum ist das heute so normal? Meiner vollsten Überzeugung nach, weil wir Menschen durch die drastisch einge- schränkte Notwendigkeit sich zum Leben bewegen zu müssen, unseren Bewegungsapparat immer mehr mit diesem „Training der minimalen Bewe- gung“ in Krankheit und Schmerz fahren.

    Durch eingeschränkte und einseitige Bewegungs- muster erzeugen wir über muskuläre Verkürzungen zunehmend Schmerzen. Diese führen zu immer größeren Bewegungseinschränkungen und Ver- schleißschäden. Diese wiederum führen in den „stillgelegten“ Körperregionen zur Unterversor- gung von Sinnesorganen, inneren Organen und der Körpergewebe. Und dazu, dass die körperei- gene Abfallbeseitigung immer schlechter funkti- oniert. Motor für alle diese Funktionen ist unsere Muskulatur. Aktivieren wir sie mit den genetisch richtigen Bewegungsreizen – etwa unseren Eng- passdehnungen – verschwinden Schmerzen, re- generieren sich Schäden und die Körperzellen werden wieder versorgt. So wird es möglich sich bis ins höchste Alter selbst zu versorgen und wohl zu fühlen. Sie sollten spätestens im Alter von 50 beginnen.

    Bewegung=Gesundheit?!!! Geistig und körperlich.
    Ich jedenfalls bin überzeugt davon. Und nicht nur ich.

    Bei Interesse an mehr Infos über Alternativen zur Pillen-/Spritzen-/OP-Medizin hier die Homepage meiner Frau Petra:
    http://www.lnb-wetzlar.de

    • Hallo Bernd,

      eigentlich soll der morgenraum ja Werbefrei bleiben…

      Aber ich denke, dass ist ein gute und wichtiges Thema, aber als Kommentar ziemlich unsichtbar.

      Ich kann das gerne am Samstag als Artikel posten mit ein paar einleitenden Worten.

      Liebe Grüsse
      Martin

  2. Hallo Martin,

    danke, für den Tipp. Habe ss schon kurz angelesen und bin beeindruckt. Lass Luft an deine Wunden, bedeutet auch für mich einfach mal in den Wald gehen und die Natur betrachten. Da werden deine Wunden schon ein bisschen kleiner.

    Dir und Deinen Lieben einen luftig leichten Tag.

    Herzliche Grüße
    Ines 🙂

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