morgenraum

deine tägliche Dosis Inspiration

Gegenwind-Wunder

| 2 Kommentare

20131021-090428.jpg

Am Samstag haben wir eine kleine Radtour zum Flohmarkt in den Rheinauen gemacht. Auf dem Hinweg hatten wir sehr starken Gegenwind und so musste ich mich mit Joji’s Anhänger hinten dran ziemlich anstrengen.

Es war gerade bei einer besonders heftigen Böe, da schoss plötzlich ein subtiler Gedanke durch meinen Kopf: „Wer strengt sich an?“. Rein wissenschaftlich betracht, gibt es Luftmoleküle, kinetische Energie einerseits und Proteine, Bindungsenergien, chemische Reaktionen andererseits, die hier wirken. Offensichtlich halten die Proteine die Oberhand, den das Rad bewegt sich vorwärts. Strengen sich meine Moleküle an? Oder die Muskelzellen? Tun sie nicht sowieso das, wozu sie geschaffen wurden? Oder müssen die Nerven besonders angestrengt feuern? Quasi als gestresste Sklaventreiber der Muskeln? Schwer vorstellbar. Ist der „Befehl“ zum trampeln im Kopf besonders anstrengend zu denken? Wer genau also strengt sich da gerade an?

Da fiel die Anstrengung von mir ab und ich musste nur noch in die Pedale treten. Ausserdem erinnerte ich mich an den Kurs in Wundern und dachte das trotzdem ein kleines Wunder in Form einer Windstille sehr nett wäre. So bat ich also um dieses Wunder. Und siehe da, es geschah tatsächlich, dass der Wind stark nachliess!

Allerdings erst zwei Stunden später, als wir dir Rückfahrt antraten. Das Problem sind ja nie die Wunder, sondern dass wir einfach zu ungenau wünschen 😉

Ich wünsche Dir heute Rückenwind bei allem was Du tust. Und falls Du doch Gegenwind spürst erinnere dich daran, dass man gegen den Wind schneller segeln kann und dann und wann auch ein erleuchteter Gedanke erscheint.

Liebe & Licht
Martin

2 Kommentare

  1. Sehr schön diese Zeilen zu lesen, bei dem Orkan draußen (und im Büro nach zwei Wochen Urlaub).
    Wie sagt immer Frank Wilde (Mentaltrainer): „Du (dem Universum) musst schon sagen, was du willst.“
    Gruß
    Olaf

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.