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Der Mond …

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Mondlicht
(Theodor Storm)

Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!

 

Diese wunderbar klaren Novembernächte lassen den Mond ein wenig näher an uns heranrücken und er erhellt die dunkle Nacht. Ich finde diesen Anblick und die Stille immer wieder faszinierend, besonders wenn die winterliche Jahreszeit begonnen hat. Als Kind habe ich sogar bei Vollmond geschlafwandelt und auch heute hat der Mond noch Einfluss auf meinen Schlaf, genauso wie auf Ebbe und Flut.

Vielleicht magst du heute Abend den vollen Mond bewundern wenn er sich zeigt, mit dem Wissen, dass alles auf eine wunderbare Art und Weise miteinander verbunden ist.
Guter Mond, du gehst so stille …

Om Shanti. Om Frieden.
Ines 🙂

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