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Leben im Brennpunkt

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Die meiste Zeit leben wir ja in so in einer Art Mehrspur-Modus. Wir sind mit unseren Gedanken und Tätigkeiten auf mehreren Kanälen gleichzeitig oder in kurzer Folge aktiv. Mit dem Job, der Steuererklärung, der Freundin, den Kindern, dem neuen Projekt und so weiter. Es gibt auch zwei andere Extreme. In einem davon befinde ich mich gerade.

Ich nenne ihn den Brennpunkt-Modus. Wenn ich ein Ziel ganz besonders stark erreichen will, kann ich ich voll und ganz darauf konzentrieren und alles andere ausblenden. Selbst Essen und Schlafen wird dann zur absoluten Nebensache. Das ist einerseits gut, denn so konzentriert kommt man schnell voran. Andererseits vernachlässige ich dann vieles, was mir wichtig ist. Laufen, Meditieren, meine Kinder, Zeit für die Partnerin und Freunde zum Beispiel. Früher hatte ich das leider des Öfteren in Extremform. Jetzt verliere ich mich zum Glück nicht mehr in diesem Brennpunkt, sondern bleibe wach. Ich erlebe, was ich tue. Bin dankbar für die Hilfe und Unterstützung, die ich erfahre, bin mir der Unordnung bewusst, die links und rechts meines Weges (soll heissen unserer Wohnung ;-)) liegen bleibt.

Zum Glück kenne ich auch den Weißraum-Modus. Dort gibt es kein Ziel, keine Tätigkeit, kein Wollen, keine Fokussierung. Dort ist mein Bewusstsein voll da und klar. Ich bin ganz wach. Meine Achtsamkeit erstreckt sich 360 Grad in alle Richtungen und haftet an nichts.

Es ist gut, sein Leben nicht nur im Standard-Mehrspur-Modus zu verbringen, sondern regelmässig in eines der beiden Extreme zu wechseln.

Ich wünsche Dir heute, dass Du dir überlegst, wann Du das letzte Mal im Weissraum- oder Brennpunkt-Modus warst und wie sich dein Leben dadurch verändert.

Liebe & Licht
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