Morgenraum

deine tägliche Dosis Inspiration

What if God was one of us?

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Gestern war ich auf dem Amt um mich umzumelden. Das Amtszimmer typisch ohne besondere Merkmale eingerichtet. Die Mitarbeiterin empfängt mich mit einem trockenen „Sie wünschen?“ und nachdem ich meinen Wunsch kundgetan habe „Ihr Name?“. Ich sage ihn, sie fängt an zu tippen. „Und ihr Name?“, frage ich. Sie mustert mich. „Wie bitte?“. Ich wiederhole die Frage, wie ihr Name sei und sie verrät ihn mir. Ich sage mit einem Lächeln, „Guten Tag, Frau Kübler.“, und sie mustert mich nun misstrauisch.

Ich frage mich, wie oft ich Menschen nur in ihrer Funktion gesehen habe und ihnen dann entsprechend begegnet bin. Wie oft hat Frau Kübler diesen Vorgang bearbeitet, während ihr die Kunden wartend und sicher manchmal auch ungeduldig gegenüber sitzen. Wichtig ist, dass der Vorgang korrekt und zügig bearbeitet wird. Aber ist das alles?

Als ich mich verabschiede schenkt mir Frau Kübler den Anflug eines Lächelns und ich bin mir sicher, dass auf den Ämtern nicht bloss Prozessausführende sitzen, sondern tatsächlich Menschen wie Du und ich.

Ich wünsche Dir heute, dass Du allen Menschen so begegnest, als würdest Du Gott treffen.

Liebe & Licht
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Ein Kommentar

  1. Hallo Martin,

    ja das ist schon verblüffend was passiert wenn Du die Menschen aus Ihrer Routine herausholst und Ihnen Wertschätzung gibst, anstatt dem Gefühl nur Erfüllungsgehilfe zu sein.

    Herzliche Grüße (auch an Deine Lieben)
    Ines 🙂

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