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Ein toller Abend mit Paul Hombach

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Am Dienstag Abend war ich bei Paul Hombach’s portablen Planetarium, einer kostenlosen Veranstaltung im Deutschen Museum Bonn. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so viel bei einem Fachvortrag gelacht zu haben. Paul beherrscht die große Kunst auch komplizierte Sachverhalte einfach und sehr unterhaltsam darzustellen. Und das ganze auch noch gewürzt mit einer gehörigen Portion rheinischer Jeckerei. So erfuhren wir, wo das Dreigestirn von Bauer, Jungfrau und Prinz (Bootes, Virgo, Orion) in der Nacht am Himmel zu finden ist und warum auch auf den Fotos der chinesischen Mondlandefähre Cheng-ÄH – „spricht man so“ – keine Sterne zu sehen sind.

Besonders interessant wurde es bei der Frage, ob es da draussen (intelligentes) Leben gibt. Im Prinzip könnte man aus der Statistik folgern, dass ja und wahrscheinlich sogar viele. Paul ging daher der Frage nach: „Warum hör’n wir dann nix?“. Es gibt vielfältige Gründe – „sie“ (die Aliens) sind zu weit weg, leben in einer anderen Zeit, sind schon dagewesen, sind noch nicht dagewesen, sind völlig uninteressiert, wollen nur gucken, funken auf einer anderen Welle. Nur eines will Paul nicht so recht glauben: dass wir die ersten im All sind. Das muss wohl rheinländische Bescheidenheit sein 😉

Die nächste Veranstaltung, die ich euch sehr empfehle, findet am 16. Mai 2014 um 17:00 im Deutschen Museum Bonn statt. (Teilnahme kostenlos)

Ausserdem findet morgen auf der Wiese vor der alten Sternwarte in Bonn „Bürgersteig-Astronomie mit öffentlichem Sterngucken“ zu Ehren des unlängst verstorbenen John Dobson statt. Poppelsdorfer Allee 47, ab 19:00.

Ich wünsche Dir heute, dass Du das tolle Wetter bei Tag und bei Nacht nutzt.

Liebe & Licht
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