Morgenraum

deine tägliche Dosis Inspiration

Woher kommt Nicht-Motivation?

| 5 Kommentare

Jetzt habe ich schon seit drei Wochen keinen Artikel mehr verfasst und das liegt mir auf der Seele. Zu erzählen gäbe es genug: universe2go, eine Wanderung auf Mallorca mit meinem Sohn, ein bewegendes Buch von Victor Frankl, die Renovierung unseres Hauses, biologisches Bauen, Veganer, Walpurgis-Nacht, Willigis Jäger, Meister Eckhart, um nur ein paar Dinge zu benennen, die mir in den Sinn kommen. Natürlich könnte ich es nachholen, darüber zu schreiben, aber meine Erfahrung sagt mir, der Strom des Lebens und der Ereignisse zieht weiter und für mich ist die Unmittelbarkeit meiner Gedanken das Mark des Blogs.

Bleibt die Frage, warum ich es nicht aufgeschrieben habe? Offensichtlich war mangelnde Zeit der Grund. Doch in Wirklichkeit hat jeder von uns 86400 Sekunden Zeit pro Tag, genauso wie Buddha, Michelangelo oder Einstein und es ist (meist) unsere Wahl, zu bestimmen, was wir tun, und was wir lassen. Wenn ich also etwas machen möchte und es dann doch nicht tue, woher kommt dann diese Nicht-Motivation? Will ich es etwas doch nicht „wirklich“? Wer bestimmt das? „Verwirrend, das ist.“, würde wohl Yoda sagen. Oder aber „Nein, nicht versuchen. Tue es oder lasse es.“

Ich wünsche Dir heute, dass Du beim dem bist, was Du tust und dass Du es tust, weil es das ist, was zu tuen gerade dran ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Liebe & Licht
20140508-100723.jpg

5 Kommentare

  1. Manchmal muss man aber auch 3 Wochen vergehen lassen um zur inneren Ruhe zu kommen um das Leben ziehen zu lassen. Um es zu genießen ohne es mitteilen zu müssen.

    In meinem eigenen Blog schreibe ich sehr unregelmäßig, manchmal Monate gar nichts obwohl es vieles zu erzählen gäbe was sicherlich auch für andere interessant ist. Aber man macht es nicht. Zeit ist glaube ich nicht das Problem. Ich handle es so, wenn ich wirklich was mitteilen möchte schreibe ich es rein… und ansonsten halt nicht 🙂 „Die Wahl Du hast“ würde vermutlich Yoda sagen 😉

    Dir nen schönen Tag, und ich habe mich gefreut wieder was von Dir zu lesen!

    Bis denne

    Robin

    • Hallo Robin,

      vielen Dank für deine Gedanken 🙂

      Da schwingt viel mit. „Das Leben ziehen lassen…“ impliziert ein bisschen, dass es das Leben und daneben die Reflexion darüber gibt. Das scheint logisch, aber wenn man es hinterfragt ist es dünn wie eine Schleier aus Räucherstäbchenrauch.

      • Mit anderen Worten den Geist die benötigte Freiheit schenken. Letztendlich sucht er ja das Nichts um sich zu entfalten. Klingt etwas Buddhistisch :). Also wenn ich den Kopf frei habe fallen mir Dinge einfacher und man vergisst Dinge die einem zu dem Moment nicht so wichtig erscheinen. Es ist ein wenig wie Aufräumen, der Kopf macht das schon irgendwie von selbst.

  2. wünsche Dir einen schönen Tag 🙂

    Viele Grüße
    Martin

  3. Hallo Martin,

    schön, dass Du wieder da bist. Ich hatte auch Deine Beiträge vermisst, war mir aber sicher, dass Du einige andere Themen auf der Agenda hattest, die momentan wichtiger sind bzw. eine andere Priorität haben. Und sich bewusst mal eine Auszeit nehmen, ist doch nichts Negatives, sondern inspiriert Dich sicher zu neuen tollen Beiträgen. Ich bin schon gespannt und warte auch gerne.

    Herzliche Grüße an Dich und Deine Lieben und habt einen entspannten Sonntag
    Ines 🙂

Schreibe einen Kommentar