Morgenraum

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Ich weiß, dass ich nichts weiß! …

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Immer wieder werden wir mit Situationen konfrontiert, von denen wir meinen diese vermeintlich zu kennen und werden dann überrascht, dass unser ganzes Wissen nur Schein ist. Wenn wir achtsam sind, dann kann eine tiefe Erkenntnis einsetzen.

Das in der Überschrift genannte Zitat wird Platon zugeschrieben (fälschlicherweise Sokrates). Im Kernpunkt geht es darum zu erkennen, dass unser Wissen Scheinwissen ist und wir über das Nichtwissen hin zur Weisheit gelangen können, und damit zum Verständnis des Guten beziehungsweise der Einheit, die im Guten beinhaltet ist.

Hört sich kompliziert an, ist aber in der Realität doch recht einfach erlebbar.

In der Meditation sind wir bestrebt unseren Geist zu leeren, damit tiefe Erkenntnis einsetzen kann, zum Beispiel darüber, dass ich nichts weiß. Ich öffne mich dem höheren Selbst um Einheit zu erfahren. Dann wird das Verstehen wollen zum Nebenschauplatz und ich kann loslassen. Eine tiefe Ruhe kehrt in den unruhigen Geist ein.

Heute wünsche ich dir ruhige Momente in denen du erfahren kannst, dass du weißt, dass du nichts weißt . Sind wir dadurch nicht alle ein Stück weit menschlicher?

Om Shanti. Om Frieden.
Ines 🙂

 

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