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Sag mal Nein zum Nein

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In einer hitzigen Diskussion mit einem Kollegen rief dieser plötzlich aus:“Sie sagen immer Nein zu allem. Das ist unerträglich!“. Das ist nun schon ein paar Jahre her und es war sehr harsch, aber nicht so weit weg von der Wahrheit. Nein zu sagen, ist eine Form des Nicht-Annehmens und des Besser-Wissens. Ich habe versucht, mir das zu Herzen zu nehmen. Letztens habe ich sogar mir sogar die Aufgabe gestellt, zwei Tage lang weder „Nein“ noch „Aber“ zu benutzen. Für jede Benutzung dieser Wörter durfte ich fünf Euro für einen guten Zweck spenden.

Ich habe ziemlich lange gebraucht, zu entdecken, dass diese „Neins“ ein Form meiner inneren Unzufriedenheit sind. Unzufriedenheit mit mir selbst, mit der Situation, mit anderen. Der Königsweg ist daher für mich, sich zuerst vollkommen selbst anzunehmen. Uneingeschränkt „Ja“ zu mir zu sagen. Mich mit allen Ecken und Kanten zu lieben. Sage bitte nicht „Dich zu akzeptieren“. Das wäre so überheblich.

Es gibt eine andere Form des Nein-Sagens, die absolut wichtig und notwendig ist. Nämlich dann, wenn uns zu viele Aufgaben oder Gelegenheiten vom Leben angetragen werden. In diesen Fällen ist die Fähigkeit, Nein zu sagen, eine Kunst. Dazu mehr in einem späteren Beitrag.

Ich wünsche Dir heute, dass Du darauf achtest, zu welchen Gelegenheiten Du die Worte Nein oder Aber benutzt und daraus etwas über Dich lernst.

Liebe & Licht
Martin

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