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Tagebuch eines Erfinders

| 1 Kommentar

IMG_2353.JPGEs ist vollbracht. Meine neuste Erfindung hat es tatsächlich geschafft. Sie ist tatsächlich als Produkt käuflich zu erwerben. Grund zur Freude, zum Jubeln, zum Feiern.

Und nun komme ich mir vor wie ein Junge der von der Oma ein Geschenk bekommen hat und sich nun zu freuen soll. Tut er aber nicht. Zumindest nicht so enthusiastisch wie erwartet.

Was ist los? Undankbarkeit? Hochmut? Depression?

An welchen Punkt muss ich gehen, um zu verstehen?

An den Anfang des Projekts?

Zu den vielen gescheiterten Projekten?

Zu dem Entschluss meinen lukrativen und angenehmen Job in der Industrie aufzugeben, um Erfinder-Unternehmer zu werden?

In mein Studium? Die Schulzeit?

In meine Kindheit?

In das menschliche Wesen?

Wir werden sehen. Zumindest aber soviel vorweg: Dies ist das Beste aller möglichen Leben für diesen Martin 😉 – no doubt

Ich wünsche Dir heute, dass Du weißt warum Du etwas tust. Oder, wenn Du es nicht weißt, dass Du es spannend findest.

Liebe & Licht, genug für ein ganzes Jahr, ach, was sag‘ ich – genug für Alle, alle Zeit.

Ein Kommentar

  1. Lieber Martin,

    irgendwie kommt mir das sehr bekannt vor. Als ich damals mein berufsbegleitendes Studium abgeschlossen habe, konnte ich mich auch erstmal nicht freuen. Die Luft war raus. Erst später setzte das Gefühl etwas wichtiges geschafft zu haben ein. Vielleicht nehmen wir viele Dinge heute als selbstverständlich und sagen uns, na was hast du denn da schon erreicht? Oftmals können wir die Kommentare der Außenstehenden gar nicht verstehen, die auf die erbrachte Leistung einen ganz anderen Blickwinkel haben als wir, da wir so in unserem Film leben. Vielleicht sollten wir aber auch einfach mal nur mittendrin innehalten und uns selber auf die Schulter klopfen, für jeden kleinen Schritt oder Rückschritt. Denn lernen tun wir immer, auf die ein oder andere Art und Weise.

    Also klopf Dir mal auf die Schulter (so richtig in echt, Beweisfoto erwünscht)! 😉

    Ach und nur mal so: Der Stargazer kam an der Nordsee voll zum Einsatz. Ulli war auch total begeistert. Nur leider haben wir nicht so lange geschaut, da der Wind bitterkalt war. Das Repertoire ging vom Löwen, zu Orion und dann zur Cassiopeia.

    Für heute Abend wünsche ich Euch wunderbar entspannnende, ruhige Momente mit ganz viel Lachen und Freude. Lebe den Tag.

    Und im neuen Jahr freue ich mich sehr, wenn wir es wieder zu einem gemeinsamen Teeplausch schaffen. Fühlt sich schon ganz schön lang her an.

    Alles Liebe und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünscht Dir und Deinen Lieben
    Ines 🙂

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