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Tipp der Woche: Evernote

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Ich habe beschlossen, den Beitrag am Donnerstag etwas anders zu gestalten. Jeden Donnerstag wird es nun praktische Tipps von mir geben. Meist praktische Tipps für den Umgang mit unserer technisierten Umwelt, aber mal schauen, wohin der Weg führt.

Heute möchte ich Euch Evernote empfehlen. Evernote ist das elektronische Gegenstück zur Handtasche, Rucksack, Abstellkammer, Zettelsammlung und Aktenordner. Es ist ein Computerprogramm in dem man elektronische Dokumente ablegen kann. Für ich ist das Einzigartige an Evernote, dass ich von überall meine Dokumente dort „hineinwerfen“ kann. Vom Desktop per rechtem Mausklick, aus dem Web-Browser mit einem Plugin, aus dem email-Programm an meine eigene Evernote-Email-Adresse, aus Twitter an @myen, vom Smartphone Kurznotizen, Bilder und Sprachmemos, vom Scanner per Knopfdruck und sogar handschriftliches mit einem elektronischen Stift, der meine Papiernotizen aufzeichnet. Wer will kann sogar seine ganzen Webaktivitäten in Twitter, Facebook, Instagram und Co. per ifttt automatisch an Evernote senden lassen.

Vorher hatte ich Papier und elektronische „Sammelstücke“, wie Bookmarks, Bildschirmausschnitte, Webartikel, Links auf Webvideos etc an verschiedenen Orten abgelegt und das wiederfinden hat mich wahnsinnig gemacht. Damit einem das in Evernote nicht aus so passiert, ist es ganz wichtig alles, was man dort ablegt zu „taggen“. Zum Beispiel bekommen alle Rechnungen, die ich dort ablege, den Tag „Rechnung“. Alles, was zum Thema, ePublishing, eReader, eBooks gehört bekommt den Tag „ePublishing“. Man kann beliebig viele Tags vergeben. Da der Text aller Dokumente ausserdem suchbar ist, finde ich heute alles innerhalb von 20-30 Sekunden wieder. Und das bei mehr als 1000 Dokumenten!

Ich hatte vor ein paar Jahren schon einmal mit Evernote experimentiert, es dann aber wieder aufgegeben, weil ich es nur halbherzig genutzt habe. Das entscheidende ist, es KOMPLETT zu machen! Nur da ich weiss, dass ich ALLES in Evernote abgelegt habe, kann ich mir auch sicher sein, dass ich es dort finde. Evernote ist bei einem Transfervolumen bis 1GB pro Monat kostenlos, die unbegrenzte Premiumversion kostet 40 € im Jahr.

Bookmarks in Chrome nutze ich nur noch für die 10 von mir meistbesuchten Seiten, wie morgenraum, Amazon, KDP, Leo, APOD etc. Ausserdem nutze ich Pocket, um interessante Artikel aus dem Web zu speichern, die ich über Twitter finde, aber nicht sofort lesen will. Pocket ist damit quasi meine persönliche zusammengestellte Zeitschrift. Parallel lege ich aber immer den Link zu den Artikeln in Evernote ab.

Ich wünsche Dir heute einen produktiven Tag, an dem Du möglichst wenig Zeit mit Suchen verschwendest.

Liebe & Licht
Martin

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