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Ich gestehe, dass ich eine gespaltene Meinung zum Verkaufen und Verkäufern habe. Es geht nicht um die Tatsache des Verkaufens an sich, sondern um das, was einen „großartigen“ Verkäufer ausmacht. Das Ziel eines Verkäufers ist in meiner Wahrnehmung, mit einem guten Produkt, den maximalen Umsatz und Profit zu erzielen. Leider kann ich das nicht so gut in Worte fassen, daher lasse ich (wieder einmal 🙂 Steve Jobs sprechen: „die Firma macht einen großartigen Job und generiert viele Innovationen. Damit generiert sie ein Monopol, oder nahezu eines in einem bestimmten Gebiet. Dann wird das Produkt weniger wichtig. Die Firma beginnt ihre Verkäufer zu ehren, weil diese die Tacho-Nadel des Gewinns hochtreiben, und ehrt immer weniger die Ingenieure und Designer. Also endet es damit, dass die Verkäufer die Firma lenken. John Akers von IBM war ein großartiger, intelligenter, eloquenter Verkäufer aber er hatte keine Ahnung vom Produkt. Das gleiche passierte mit Xerox. Wenn die Verkäufertypen die Firma lenken, werden die Produkttypen immer unwichtiger, und die guten unter ihnen verlassen die Firma.“

Andererseits sind Marketing & Verkauf sehr wichtig. Was nützt das beste Produkt, wenn niemand davon weiß? Ohne Steve Jobs wäre das Computerboard von Steve „Woz“ Wozniak der damals beste aber unbekannte Computer geblieben. Das sagt Woz selbst. Es ist wie bei so vielen Dingen: es geht nicht um das eine ODER das andere. Also nicht um „großartiges Produkt“ oder „smarter Verkauf“, sondern darum, wie beides zusammengeht. Und um Prioritäten.

Das klingt vielleicht alles etwas theoretisch, beschäftigt mich aber gerade sehr. Wie viel Energie soll ich in die Entwicklung des Stargazers stecken, bevor ich anfange, die ersten Exemplare zu vermarkten? Soll ich ihn erst großartig machen und dann vermarkten? Oder soll ich einen rohen Prototypen vermarkten, um zu sehen, ob sich überhaupt jemand dafür interessiert?

Ich kenne einige Menschen, die im Bereich Coaching oder Heilung (man verzeihe mir die grobe Klassifizierung) unterwegs sind. Die haben ein ähnliche Fragestellung: Soll ich noch diese oder jene Ausbildung machen, und dieses oder jenes Zertifikat erwerben, um gut genug für den Markt, für meine Kunden zu sein?

Auf diese Gretchenfrage wird es wohl nie die passende Antwort geben. Aber getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ solltest Du darauf vertrauen, dass sich alles, was gut ist, noch verbessern, und alles was schlecht ist, noch korrigieren lässt. Daher sage ich mit den Worten von Marie Forleo: „Starte, bevor Du bereit bist!“. Ich wäre kein Deutscher, wenn ich dem nicht hinzufügen würde: ,Aber bitte nicht, bevor Du oder Dein Produkt gut GENUG sind.“.

Ich wünsche Dir heute Zuversicht in Deine Intuition und Mut, den ersten Schritt zu tun. Denn der ist bekanntlich immer der schwierigste.

Liebe & Licht
Martin

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