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Die untrüglichen Indikatoren

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Woran merkt man eigentlich, wenn man sich durch Achtsamkeit verändert? Es gibt ein paar untrügliche Anzeichen.

Wir beschweren uns nicht mehr so oft. Wir beschweren uns nicht über das miese Wetter, die nervigen Nachbarn, den dummen Kollegen, den ungerechten Chef, die lieblose Partnerin, die quengeligen Kinder. Die Anlässe sich zu beschweren, sind unzählbar. Und doch macht es keinen Sinn, auch nur einen davon als Anlass zu nehmen, sich zu beschweren. Achte darauf!

Wir müssen nicht recht behalten. Wir müssen nicht jeden darauf hinweisen, wenn wir glauben, etwas besser zu wissen. Wir halten die anderen Autofahrer nicht für Idioten. Wir müssen unsere Partnerin oder Partner nicht darauf hinweisen, was sie alles falsch macht in der gemeinsamen Wohnung. Auf der Arbeit dürfen wir gerne auf Falsches hinweisen, dass macht unsere gemeinsame Leistung besser. Wenn die Anrede an die anderen im Kopf mit „Die haben ja keine Ahnung“ beginnt, dann ist dies jedoch ein klares Zeichen, dass es uns nicht (primär) um eine Korrektur geht. Achte darauf!

Wir haben weniger Schuldgefühle wegen all der Dinge, die wir in der Vergangenheit getan haben. Und wir haben weniger Angst vor dem, was uns in der Zukunft passieren könnte. Achte darauf!

Als Wissenschaftler würde ich sagen: das sind aber eine ganze Menge, sehr starker Indikatoren und daher ist die Änderung simpel zu messen. Schade nur, dass die Apparatur „Menschlicher Geist“ so sensibel ist und sich so leicht durch das ego-Phänomen verstellt. Oops, darüber wollte ich mich jetzt doch nicht beschweren 😉

Ich wünsche Dir heute, dass Du auf die untrüglichen Indikatoren achtest, und so zurück in die Achtsamkeit kommst.

Liebe & Licht
Martin

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