Morgenraum

deine tägliche Dosis Inspiration

Täglich Fleisch?

| 1 Kommentar

20121127-073220.jpg

Wieso ist es eigentlich normal täglich Fleisch zu essen? Wieso werde ich häufig gefragt, ob ich „aus Überzeugung“ Vegetarier bin? Wieso muss ich erklären, warum ich gerne morgens früher für mein Morgenritual aufstehe, aber keiner fragt Dich, warum Du bis spät in der Nacht in einem verqualmten Raum alkoholische Flüssigkeiten zu Dir nimmst, bis Du ganz dull im Kopf bist? Wieso fragt kaum jemand, welche Qualität ein Chickenburger für 99 cent haben kann?

Krishnamurti hat gesagt: „Es ist kein Zeichen von Gesundheit, perfekt an eine Gesellschaft angepasst zu sein, die sehr krank ist.“.
Dazu passend fällt mir ein Sponti-Spruch aus meiner Jugend ein: „Fresst Scheiße! Milliarden von Fliegen können nicht irren.“

Wenn es um Deine persönliche Gesundheit geht, musst Du Dir schon die Mühe machen, selber darüber nachzudenken, was gut für Dich ist. Und vergiss das Mittelmaß. In Deutschland sind die Hälfte der Frauen und zwei Drittel der Männer übergewichtig. Think top quarter.

Ich wünsche Dir heute, dass Du Zugang zu gutem Essen hast, und dass Du genug Zeit hast, es zu würdigen.

Liebe & Licht
Martin

Ein Kommentar

  1. Hallo Martin,

    wenn ich sehe wie über die Werbung ein ungesunder Lebensstil gefördert wird, die meisten Verbraucher wenig kritisch die Herkunft ihres Essens hinterfragen, kein Geld/oder nur wenig Geld vorhanden ist bei sozial Schwachen sich gesunde Lebensmittel zu leisten (wieso kann ein Schnitzel z.B. beim Discounter so günstig sein) oder in der Kantine die Schlange bei Currywurst und Co. lang ist, dann wundert mich nichts.

    Da schließe ich mich selbst nicht aus. Habe bis vor einem Jahr auch noch fleißig Fleisch und Fisch gegessen und mich oft gewundert, warum es mir körperlich nicht gut geht.

    Ganz zu schweigen davon, welches enorme Tierleid wir durch diesen Konsum verursachen. Gehen Kühe freiwillig zur Schlachtbank? Mir kommt dazu immer die Geschichte von Ajahn Brahm in den Sinn. In „Die Kuh, die weinte“ schildert er wie ein Häftling durch ein einschneidendes Erlebnis, in dem dem Gefängnis angegliederten Schlachthof, zum Vegetarier und Kümmerer wird .

    Ich wünsche mir mehr Bewusstheit in der Werbung, mehr Menschen die anfangen Gewaltlosigkeit zu praktizieren und auf das Stück Fleisch oder Fisch verzichten, eine gerechtere Einkommensaufteilung auch für sozial Schwache und mehr Kantinenbetreiber, die den Mut haben, konsequent vegetarische und vegane Gerichte in ihren Speisenplan aufzunehmen (gegen Kostendruck und Durchsatzzahl).

    Da fällt mir gerade auch noch ein Sprüchlein ein, den meine Oma immer zitiert hat:

    „Du bist, was du ißt!“

    Wie wahr. Ich hoffe, dass die Zukunft mehr Querdenker/-innen und über den Tellerrand hinweg Blicker/-innen bringt und das vielleicht einige Menschen heute anfangen, einmal genauer hinzuschauen, zu reflektieren und bewusst zu verzichten. Das kann auch mal ein Tag des Fastens sein. 😉

    In diesem Sinn wünsche ich Dir einen wertbewussten Tag
    Ines

Schreibe einen Kommentar