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Was ist deine wahre Bestimmung?

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Flow ist gut. Er wird als sehr angenehm empfunden, weil dann der verrückte Onkel in unserem Kopf, mal die Klappe hält. Nein, ich spreche nicht von Schizophrenie oder ähnlichen Geistesstörungen, sondern nur von dem „ganz normalen“ Gedankenstrom, der sicher auch in deinem Kopf nahezu endlos vorbeizieht. Das heisst, vorbeiziehen sollte. Die meiste Zeit springen wir in diesen Strom und lassen uns von ihm fortreissen. Wir identifizieren uns dann sogar mit ihm. Beim Flow sind wir ganz in der Tätigkeit versunken.

Noch eine Stufe intensiver als der Flow ist ein Zustand, in dem man ganz achtsam im Flow ist. Ein Zustand, der mit der Meditation vergleichbar ist. Sozusagen die Synthese aus „Machen“ und „Meditieren“. Eigentlich ist diese Synthese das WAHRE MEDITIEREN!. Viele Menschen assoziieren mit der Meditation einen Trance-ähnlichen Zustand in meist sitzender Haltung. Wie kann man bei dieser (sitzenden) Art von Meditation diese von einer Entspannungsübung unterscheiden? Schwer zu sagen. Eigentlich weißt Du nur wirklich, dass deine Meditationspraxis stark ist, wenn Du sie auf dein Leben ausdehnen kannst. Das bedeutet vor allem, alles was Du tust, nicht als Mittel für die Erreichung eines Ziels, zu sehen. Sondern als das was es ist: deine primäre Bestimmung.

Ich wünsche Dir heute, dass Du zielgerichtet und voller Achtsamkeit deinen momentanen Impulsen folgst. Dass Du achtsam Holz hackst und Wasser holst.

Liebe & Licht
Martin

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