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Die Zeit des Er-/Wartens …

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 „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte, und ein Licht auf meinem Wege.“
(Psalm 119, 105)

Heute beginnt der erste Advent. Schon lange habe ich mich auf diese Zeit gefreut, ist es doch eine Zeit des Innehaltens, des Reflektierens und des Wartens. Gestern habe ich den Adventkranz geschmückt, die Wohnung weihnachtlich dekoriert, auf meinem Balkon eine Christrose aufgestellt und von den Plätzchen genascht. Alle Handlungen habe ich bewusst in Achtsamkeit ausgeführt und mir dabei einfach Zeit gelassen. Das waren wunderbare Momente voller Freude, Entspannung und Gelassenheit. Manchmal im Alltag scheint das völlig unmöglich, dabei bedarf es doch nur eines kleinen Schrittes zur Seite.

Frère Roger hat dazu das Folgende verfasst:

„Advent ist zunächst Warten, Erwarten. Das heißt, Tag für Tag in sich das Marantatha, das „Komm, Herr“, aufsteigen lassen. Komm für die Menschen! Komm für uns alle! Komm für mich selbst!“

Frère Roger Schutz war Gründer und lebenslanger Prior der ökumenischen Bruderschaft von Taizé.

An diesem Sonntag wünsche ich dir einen besinnlichen 1. Advent, inneren Frieden und eine stille Zeit des freudigen Er-/Wartens.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines 🙂

 

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