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Vorfreude, ist die schönste Freude …

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Mit großen Schritten geht es jetzt auf Weihnachten zu und irgendwie scheint sich die Zeit, oder ich mich in ihr, schneller zu bewegen. Eine emsige Hast ist allgemein zu spüren. Leider ist diese Hast auch mit Aggression belegt und das stimmt mich sehr traurig.  Oftmals denke ich, dass der eigentliche Sinn von Advent verloren gegangen ist, nämlich die Zeit des gemeinsamen, stillen Erwartens auf ein freudiges Ereignis.

Wo ist die Freude, das stille Erwarten geblieben?

Jochim Ringelnatz hat dazu das Folgende gesagt:

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.
Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

Vielleicht müssen wir uns nur einmal bewusst daran erinnern, wie wir als Kinder waren und welche Vorfreude die Adventzeit für uns bedeutete. Dieses stille andächtig Sein, wenn wieder eine Kerze auf dem Adventkranz entzündet wurde oder auch die Zeit um sich die Nase platt zu drücken am großen Schaufenster des Spielzeugladens oder das Naschen und der Duft im Haus, wenn am Wochenende die Weihnachtsplätzchen gebacken wurden. Was für eine Freude.

An diesem 3. Adventsonntag wünsche ich dir, das bewusste fühlen und spüren der Freude und eine Zeit der stillen Einkehr, um  über die Bedeutung von Advent nachzudenken und für dich herauszufinden, ob du das Hamsterrad mal für einen Moment das sein lässt, was es ist. Eine Illusion, der wir obliegen und die uns treibt.

Om Shanti. Om Frieden.
Ines 🙂

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