Morgenraum

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Lebensplan 2013

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Ich habe meinen Lebensplan für 2013 nun fertig und bin ziemlich inspiriert davon. Normalerweise ähneln meine Pläne eher einer To-Do-Liste. Am Ende eines Jahres war ich dann immer frustriert, wenn ich nur die Hälfte „geschafft“ habe. Wen inspiriert schon eine To-Do-Liste? Diesmal habe ich es ziemlich anders gemacht. Und zwar in drei Schritten:

Erstens habe ich aufgeschrieben, wie ich mich fühlen will. Wie soll mein Lebensgefühl sein? Was glaube ich, welcher emotionaler Zustand mich glücklich macht? Ich möchte präsent sein, also den Menschen, denen ich begegne meine ganze Aufmerksamkeit schenken, ihnen zuhören. Bei dem, was ich tue, möchte ich ganz bei der Sache sein, genug Zeit dafür haben, fokussiert sein, wissen, warum ich es tue. Ich möchte inspiriert werden, durch schöpferische Tätigkeiten und dadurch, dass ich viel neues lerne und ich möchte inspirieren, in dem ich anderen interessantes und faszinierendes zeige und lehre. Und last but not least möchte ich Anerkennung für das bekommen, was ich mache. Ich möchte gesehen und beachtet werden. Dieser letzte Punkt war schwierig für mich zu formulieren. Aber ja, auch dieser Wunsch ist stark in mir.

Zweitens habe ich für meine Rollen (Vater, Liebhaber, Unternehmer, Autor, Lehrer, Berater) aufgeschrieben, was mir daran wichtig ist. Zum Beispiel, meinen Kindern ein gutes Vorbild zu geben und vor allem genug Zeit für sie zu haben.

Drittens habe ich mir einen Optimalleben-Trainingsplan aufgestellt. Die Idee habe ich von Brian. Ich habe mir aufgeschrieben, wie viel Zeit ich fürs Joggen, meditieren, Yoga, Spazieren mit Jonathan usw. aufwenden will. Das sieht auf den ersten Blick aus, wie eine weitere To-Do-Liste, ist es aber nicht. To-Do-Liste wäre ‚Marathon laufen‘. Aber um einen Marathon zu laufen, brauche ich einen Trainingsplan. Ich weiß, das ich einen Marathon laufen kann, wenn ich soundso viele Stunden trainiert habe. Ich weiß auch, dass ich ein gewisses Trainingspensum absolvieren muss, um den Marathon ENTSPANNT laufen zu können. Um ein optimales, glückliches Leben zu führen, in denen ich das fühlen kann, was ich mir zu fühlen vorgenommen habe, darf ich die Basics nicht vernachlässigen! Das ist keine neue Erkenntnis und war schon den alten Griechen bekannt. Und natürlich allen Weisen aus vielen Kulturen bestens vertraut. Auch Du weisst das. Hältst Du dich daran?

Ich möchte mich bei Euch allen, für euer Interesse an dem morgenraum-Blog bedanken. Für die vielen tollen Kommentare und das schöne Feedback. Das inspiriert und motiviert mich auch in 2013 weiter zu machen.

Danke, Danke, Danke 🙂

Liebe & Licht
Martin

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  1. Pingback: Ich bin für das Nicht-Glück verantwortlich | Martin Neumann's Blog

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